261: Vernetzt statt nur verknüpft! Wie du analoge Kontakte digital ansprichst und LinkedIn-Kontakte zu echten Beziehungen werden

JMK 261 - Vernetzt statt nur verknüpft! Wie du analoge Kontakte digital ansprichst und LinkedIn-Kontakte zu echten Beziehungen

Kennst du das? Du hast ein Netzwerk, das über viele Jahre gewachsen ist: frühere Kolleginnen und Kollegen, Menschen aus dem Studium, aus einem Verband, Verein oder Ehrenamt. Du kennst diese Personen persönlich und gehst deshalb ganz selbstverständlich davon aus, dass dein LinkedIn-Profil für sie keine große Rolle spielt. Schließlich kennt man sich doch. Genau hier liegt jedoch ein blinder Fleck. Denn auch analoge Kontakte informieren sich heute digital über dich – vor einem erneuten Treffen, nach einer Veranstaltung oder bevor sie dich weiterempfehlen.

Umgekehrt passiert häufig Folgendes: Du triffst jemanden auf einer Veranstaltung, ihr tauscht euch gut aus und vernetzt euch anschließend auf LinkedIn. Danach passiert nichts mehr. Die digitale Verknüpfung besteht, doch eine echte Beziehung entsteht daraus nicht. Genau diese beiden Situationen stehen im Mittelpunkt der Podcastfolge 261. Ich zeige dir, warum die Trennung zwischen analogem und digitalem Netzwerk meist nur in deinem Kopf existiert, wie du mithilfe meiner Vier-Ebenen-Networking-Strategie deinen blinden Fleck erkennst und was du tun kannst, damit aus losen Kontakten tragfähige Beziehungen werden.

260: Assoziierte Partnerin durch einen strategischen Pitch – Dr. Anna Leo über das Speakerinnen-Training für Juristinnen und warum sie dieses nach Frankfurt holt

JMK 260: Assoziierte Partnerin durch einen strategischen Pitch: Dr. Anna Leo über das Speakerinnen-Training für Juristinnen und warum sie dieses nach Frankfurt holt

Manchmal ist es nicht das große Karriereziel allein, das den Unterschied macht. Sondern der Moment, in dem du lernst, dich und deine Expertise so zu präsentieren, dass andere sofort verstehen, wofür du stehst. Genau darum geht es in dieser Podcastfolge mit Dr. Anna Leo. Anna ist Rechtsanwältin bei Kapellmann und seit 2026 assoziierte Partnerin. Kurz davor hat sie am Speakerinnen-Training für Juristinnen teilgenommen, für das sie eigens von Frankfurt nach Berlin gereist ist. Was sie dort gelernt hat, hat sie unmittelbar danach in einer entscheidenden Situation genutzt: bei ihrer Vorstellung vor dem Partnerausschuss.

Mich begeistert an Annas Geschichte besonders, dass sie zeigt, wie strategisch Karriere gelingen kann. Nicht laut, nicht zufällig und nicht allein über fachliche Exzellenz. Sondern durch kluge Vorbereitung, einen starken Elevator Pitch und die Bereitschaft, die eigene Sichtbarkeit bewusst anzugehen. In diesem Artikel zur Podcastfolge 260 erfährst du, wie Anna ihren Weg zur assoziierten Partnerin gestaltet hat, was sie aus dem Speakerinnen-Training konkret mitgenommen hat und warum sie dieses Format jetzt selbst nach Frankfurt holt.

259: Authentizität und Seriosität sind kein Widerspruch – Sarah Emmes über Personal Branding und den eigenen Ton als Juristin

JMK 259 - Authentizität und Seriosität widersprechen sich nicht: Sarah Emmes über Personal Branding mit LinkedIn und den eigenen Ton als Juristin

Was bringt eine Anwältin dazu, sich intensiv mit Personal Branding zu beschäftigen, obwohl die Karriere längst rund läuft? Genau diese Frage steht im Mittelpunkt der Podcastfolge 259. Denn Sarah Emmes ist nicht an einem Krisenpunkt gestartet. Sie hatte keinen akuten Wechselwunsch, keinen beruflichen Umbruch und keinen äußeren Druck. Im Gegenteil: Sie ist Rechtsanwältin, Fachanwältin für internationales Wirtschaftsrecht sowie für Handels- und Gesellschaftsrecht, seit acht Jahren in derselben Kanzlei tätig und dort inzwischen Salary Partnerin. Und gerade deshalb ist ihre Geschichte so spannend.

Denn Sarah hat sich nicht mit Sichtbarkeit beschäftigt, weil etwas gefehlt hat. Sie hat sich dafür entschieden, weil sie gespürt hat, dass noch mehr möglich ist. Mehr Klarheit, mehr Profil, mehr digitale Präsenz und ein noch bewussterer Umgang mit dem, wofür sie fachlich und persönlich steht. Genau darin liegt eine wichtige Botschaft für viele Juristinnen: Personal Branding ist kein Reparaturinstrument für schwierige Phasen. Es ist eine strategische Entscheidung, die sich auch dann lohnt, wenn beruflich bereits vieles gut läuft.

In dem Gespräch mit Sarah Emmes erfährst du, warum sie sich als erfolgreiche Anwältin ganz bewusst für das „Juristinnen machen Karriere! Bootcamp“ entschieden hat, welche drei Learnings sie aus dieser Zeit mitgenommen hat und warum Authentizität und Seriosität für Juristinnen kein Gegensatz sind, sondern eine starke Kombination.

258: Emotionale Intelligenz als Hebel für deine Karriere als Juristin – Die 5 Bausteine des EQ

JMK 258 - Emotionale Intelligenz als Hebel für deine Karriere als Juristin: Die 5 Bausteine des EQ

Stell dir folgende Situation vor: Du sitzt in einem schwierigen Gespräch mit einer Mandantin oder mit Führungskräften, die du in deinem Unternehmen berätst. Dein Gegenüber ist aufgebracht, spricht laut und wirft mit Vorwürfen um sich. Du hast die Fakten auf deiner Seite, rechtlich ist deine Position wasserdicht – und trotzdem läuft das Gespräch in die falsche Richtung. Oder du bekommst konstruktives Feedback von einer Vorgesetzten. Fachlich ist es hilfreich, doch emotional beschäftigt es dich noch Stunden später. Du grübelst, bist angespannt und kommst innerlich nicht mehr richtig zur Ruhe. Genau in solchen Momenten zeigt sich, wie wichtig Emotionale Intelligenz im juristischen Berufsalltag wirklich ist.

In dieser Podcastfolge und in diesem Blogartikel geht es deshalb um Emotionale Intelligenz nicht als diffuses Schlagwort, das irgendwo zwischen Soft Skills und Coaching-Rhetorik herumschwebt, sondern als konkrete, erlernbare Kompetenz. Ich nehme dich mit durch die fünf Bausteine des EQ und zeige dir, warum Emotionale Intelligenz für Juristinnen weit relevanter ist, als viele zunächst denken. Denn deine Kompetenz endet nicht bei Paragrafen, Logik und Sachlichkeit. Sie zeigt sich auch darin, wie bewusst du mit Gefühlen – deinen eigenen und denen anderer – umgehst.

257: Als Juristin zur Head of HR: Bianka-Sybille Horstmann über Mut zum Branchenwechsel, Sichtbarkeit und Sisterhood

JMK 257 - Als Juristin zur Head of HR: Bianka Horstmann über Mut zum Branchenwechsel, Sichtbarkeit und Sisterhood

Stell dir folgende Situation vor: Du hast dein zweites Staatsexamen gemacht, arbeitest bereits einige Jahre als Juristin und bist fachlich gut aufgestellt. Erst arbeitest du als Anwältin, dann als Inhouse-Juristin in der Energiewirtschaft – und plötzlich fragt dich jemand aus dem Vorstand: „Wie sieht’s denn mit Personal aus?“ Kein Bewerbungsprozess, kein Masterplan, keine lange Vorbereitung. Einfach eine Frage, die alles verändern kann. Genau das ist Bianka-Sybille Horstmann passiert. Und sie hat Ja gesagt – obwohl sie es, wie sie selbst im Interview sagt, „eigentlich gar nicht beurteilen konnte“. Aus dieser Entscheidung wurde ein neuer Karriereweg: weg von der rein juristischen Tätigkeit, hinein in eine Führungsrolle im Personalbereich.

Heute, rund zwanzig Jahre nach ihrem Berufseinstieg, arbeitet Bianka-Sybille Horstmann als Head of HR an der Fachhochschule Münster, einer der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. Im Gespräch erzählt sie, warum sie diesen Wechsel nie bereut hat, weshalb ein Branchenwechsel nicht automatisch ein kompletter Neustart ist und was Sichtbarkeit, Netzwerke und Sisterhood damit zu tun haben.

Dieser Artikel zeigt dir, welche Learnings du daraus für deinen eigenen Karriereweg mitnehmen kannst – gerade dann, wenn du selbst spürst, dass die nächste berufliche Entwicklung nicht mehr auf dem klassischen juristischen Pfad liegen muss.

256: Networking mit Persönlichkeit als Juristin – Wie du zeigst, wer du bist

JMK 256 - Networking mit Persönlichkeit als Juristin: Wie du zeigst, wer du bist

Vor ein paar Tagen habe ich eine Nachricht auf LinkedIn bekommen, über die ich mich wirklich gefreut habe. Ein Kollege schrieb mir, dass sich unsere Wege auf dem Beck-Bewerbertag wieder kreuzen würden, dass er sich freue, mich wiederzusehen, und dass ich mit meinen Vorträgen die Latte immer so hoch lege. Ich habe herzlich gelächelt – und dann darüber nachgedacht, was diese Nachricht eigentlich beschreibt. Denn ich bin mir ziemlich sicher: Er hat sich nicht in erster Linie an mein damaliges Vortragsthema erinnert, sondern an mich, an meine Art und an das, was er mit mir verbindet. Genau das ist für mich Networking mit Persönlichkeit.

In meinem Arbeitsalltag als Karriere-Coach erlebe ich allerdings oft etwas anderes. Die meisten Juristinnen, die ich im Bootcamp oder im 1:1 begleite, netzwerken am Anfang fast ausschließlich über ihre Expertise. Sie sprechen über Fachthemen, ihre Position, ihre Berufspraxis oder ein Projekt. Das ist nicht falsch. Aber es ist oft zu wenig. Denn genau dort liegt der Unterschied zwischen Kontakten, die oberflächlich bleiben, und Verbindungen, die wirklich tragen. In diesem Blogartikel zeige ich dir deshalb, warum Networking mit Persönlichkeit der stärkste Hebel für tragfähige Beziehungen ist, was dich deine Zurückhaltung wirklich kostet und wie du Schritt für Schritt sichtbarer machen kannst, wer du bist.

255: Warum Relevanz Reichweite schlägt: 3 Insights, die deinen Auftritt als Juristin auf LinkedIn verändern

JMK 255: Warum Relevanz Reichweite schlägt: 3 Insights, die deinen Auftritt als Juristin auf LinkedIn verändern

Letzten Freitag, am 17. April, fand wieder der JuristinnennetzwerkenTAG statt: das Networking-Event für, von und mit Juristinnen, das ich seit Jahren organisiere. Auch dieses Mal habe ich wieder einen Workshop zu LinkedIn gehalten, mit dem Fokus auf Erfolgsstrategien für dein Personal Branding als Expertin bzw. Speakerin. Gleich zu Beginn habe ich die Teilnehmerinnen gefragt: Wofür nutzt ihr LinkedIn eigentlich? Was hält euch davon ab, noch sichtbarer zu werden? Und was wollt ihr in diesem Jahr konkret angehen? Genau aus diesen Antworten ist diese Folge entstanden. Denn hinter all dem steckt ein Muster, das ich aus meinen Coachings sehr gut kenne: Juristinnen, die fachlich längst etwas zu sagen hätten – und die trotzdem zögern.

In dieser Podcastfolge geht es deshalb um drei Insights, die deinen Auftritt als Juristin auf LinkedIn wirklich verändern können. Sie lassen sich alle in einem Satz zusammenfassen: Relevanz schlägt Reichweite. Du erfährst, warum LinkedIn gerade 2026 trotz Algorithmuswechsel und KI-Content-Flut eine große Chance ist, wie ein konsistenter Auftritt als Juristin auf LinkedIn wirklich funktioniert und warum Vertrauen auf der Plattform viel weniger mit Reichweite zu tun hat, als viele denken.

254: Dein Vortrag als Juristin: Untertitel: 3 Werkzeuge für einen souveränen Auftritt, der wirkt!

JMK 254 - Dein Vortrag als Juristin: 3 Werkzeuge für einen souveränen Auftritt, der wirkt!

Vielleicht kennst du das: Du wirst gefragt, ob du bei einem Mandantenevent, in einem internen Meeting oder auf einer Fachtagung einen Impuls übernimmst – und dein erster Gedanke ist nicht „Super, endlich!“, sondern eher: „Hoffentlich bin ich gut genug. Hoffentlich merkt niemand, wie unsicher ich innerlich bin.“ Genau an dieser Stelle setzt diese Podcastfolge an. Denn dein Vortrag als Juristin ist weit mehr als ein fachlicher Beitrag. Er ist ein Moment, in dem du sichtbar wirst, Wirkung erzeugst und als Expertin wahrgenommen werden kannst.

In Folge 254 knüpfe ich deshalb direkt an die vorherige Folge zum Hochstapler-Syndrom an. Denn die entscheidende Frage ist nicht, wie du dich endlich sicher fühlst, bevor du sprichst. Die entscheidende Frage ist: Wie kommst du souverän rüber und erzielst Wirkung, auch wenn du dich innerlich noch nicht komplett sicher fühlst? Die Antwort darauf ist überraschend einfach: nicht durch Perfektion, sondern durch Struktur, gute Vorbereitung und etwas Mut. In diesem Blogartikel zeige ich dir die drei häufigsten Fallen beim Auftritt vor Publikum und die drei Werkzeuge, mit denen dein Vortrag als Juristin klarer, wirksamer und souveräner wird.

253: Client Listening mit Ankica Zymelka: Warum aktives Zuhören das unterschätzte Tool für Juristinnen in Kanzlei und Unternehmen ist

JMK 253 Header Blogbeitrag Client Listening mit Ankica Zymelka: Warum aktives Zuhören das unterschätzte Tool für Juristinnen in Kanzlei und Unternehmen ist

Stell dir folgende Situation vor: Du hast einen Pitch verloren oder nach einem Mandat nur ein kurzes, knappes Feedback per E-Mail bekommen. Du weißt, dass etwas nicht gepasst hat – aber nicht, woran es wirklich lag. War es der Preis? Die Präsentation? Die Unterlagen? Die Kommunikation? Also grübelst du, investierst noch mehr Zeit in den nächsten Pitch oder in die nächste Mandatsarbeit – und hoffst, dass es dann besser läuft. Genau hier setzt Client Listening an.

In der Podcastfolge 253 spreche ich mit Ankica Zymelka über ein Thema, das in Kanzleien und Unternehmen noch viel zu selten systematisch genutzt wird: das gezielte Zuhören in strukturierten Gesprächen mit Mandant:innen, internen Stakeholdern oder anderen relevanten Gesprächspartner:innen. Ankica bringt fast 30 Jahre Erfahrung aus Legal Marketing, Business Development und Client Relationship Management mit – und zeigt sehr klar, warum Client Listening kein Verkaufsgespräch und keine Marketingmaßnahme ist, sondern ein strategisches Instrument für bessere Beziehungen, klarere Positionierung und wirksamere Kommunikation.

In diesem Blogartikel erfährst du, was client listening genau ist, in welchen Situationen es sich besonders lohnt, warum es auch für Unternehmensjuristinnen relevant ist und wie du es nicht nur für bessere Mandatsbeziehungen, sondern auch für dein Personal Branding, dein Networking und deine Karriere nutzen kannst. Denn wer besser zuhört, versteht mehr. Und wer mehr versteht, kann gezielter handeln.

252: Bist du wirklich eine Hochstaplerin? Warum du deinen Erfolg kleinredest – und 3 Stellschrauben, wie du endlich aufhörst, an dir zu zweifeln

JMK 252 Bist du wirklich eine Hochstaplerin? Warum du deinen Erfolg kleinredest – und 3 Stellschrauben, wie du endlich aufhörst, an dir zu zweifeln

Du bekommst ein Lob für deine Arbeit, der Mandant ist begeistert, deine Vorgesetzte sagt „sehr gut gemacht“ – und dein erster Gedanke ist nicht „Stimmt, habe ich gut gemacht“, sondern eher: „Glück gehabt. Wenn die wüssten, wie unsicher ich eigentlich war …“ Wenn dir das bekannt vorkommt, bist du mit diesem Gefühl nicht allein. In der Podcastfolge 252 spreche ich über das Hochstapler-Syndrom – und darüber, warum gerade leistungsstarke Juristinnen innerlich oft das Gefühl haben, eine Hochstaplerin zu sein.

Dabei geht es nicht darum, wirklich zu schwindeln. Im Gegenteil: Das Hochstapler-Syndrom betrifft vor allem kluge, engagierte und erfolgreiche Menschen, die fachlich stark sind, gute Arbeit leisten – und trotzdem ihre Ergebnisse kleinreden. Sie erklären Erfolge mit Glück, Zufall oder Beziehungen und nehmen Kritik doppelt so ernst wie Lob. In diesem Blogartikel zeige ich dir, was hinter diesem Muster steckt, welche Denkfehler es am Leben erhalten und an welchen drei Stellschrauben du drehen kannst, um Schritt für Schritt raus aus der inneren Rolle als Hochstaplerin zu kommen – hin zu einem realistischeren, freundlicheren Blick auf dich selbst.