264: Kontakt halten oder Cut? Als Juristin souverän mit schwierigen Ex-Kolleginnen umgehen
Als ich in den Anwaltsberuf gestartet bin, hatte ich eine ziemlich klare Vorstellung davon, wie Karriere funktioniert: durch Leistung. Schließlich ist Jura ein sehr leistungsorientiertes Studium. Du bereitest dich gründlich vor, vertiefst dein Wissen, zeigst in der Prüfung deine fachliche Stärke und erhältst dafür im Idealfall die entsprechende Note. Deshalb ging auch ich lange davon aus: Wer gut ist, wird gesehen.
Mein Chef sieht doch, dass ich einen guten Job mache. Die Mandant merken doch, dass ich sie kompetent berate und mich für ihre Anliegen einsetze. Die anderen Partner in der Kanzlei wissen doch, für welche Themen ich stehe. Also müssten die Gehaltserhöhung, spannende Mandate, Vortragsanfragen und Einladungen zu wichtigen Besprechungen irgendwann fast automatisch kommen.
Leider funktioniert der Berufsalltag nicht wie eine Klausur. Deine Leistung als Juristin ist unverzichtbar, sorgt aber nicht automatisch dafür, dass die richtigen Menschen deine Kompetenz wahrnehmen. In der Podcastfolge 262 erfährst du deshalb, welchen Stellenwert Leistung für deine Karriere tatsächlich hat, welche drei inneren Bremsen viele Juristinnen unsichtbar halten und wie du als Expertin sichtbar wirst, sichtbar bist und sichtbar bleibst.