Die wenigsten Juristinnen fühlen sich von Natur aus wohl damit, sich selbst sichtbar zu machen. Besonders wenn du eine introvertierte Juristin wie Katja Schlosser bist, kann der Gedanke, dich in Meetings zu Wort zu melden, auf LinkedIn aktiv zu werden oder vor anderen zu sprechen, ziemlich herausfordernd sein. Doch gerade dann ist Sichtbarkeit entscheidend – intern im Unternehmen wie extern im beruflichen Netzwerk.
Erfahre in der neuen Podcast-Folge 229, wie sich Katja Schlosser als eher zurückhaltende Unternehmensjuristin Schritt für Schritt mehr Sichtbarkeit aufgebaut hat – auf LinkedIn, im Job und in ihrer persönlichen Weiterentwicklung. Du erfährst, warum sie das „Juristinnen machen Karriere! … Bootcamp“ für sich gewählt hat, welche Hürden sie überwunden hat und wie sie heute ihre Komfortzone regelmäßig verlässt, um als Expertin wahrgenommen zu werden.
Warum sich Katja lange nicht sichtbar gemacht hat – und was sich geändert hat
Katja Schlosser ist Syndikusanwältin bei Siemens und Expertin für internationales Wirtschaftsrecht. Sie beschreibt sich selbst als eher introvertiert und vorsichtig im Umgang mit digitalen Medien. Lange Zeit hatte sie kein LinkedIn-Profil – nicht aus Desinteresse, sondern weil sie unsicher war, wie sie sich dort professionell präsentieren kann.
Erst ein struktureller Wechsel in ihrem Unternehmen brachte den Wendepunkt: Die Abteilung wurde verlegt, bestehende Netzwerke fielen weg, Präsenzformate für Austausch gab es kaum noch. Es wurde deutlich: Wenn sie beruflich weiterhin wachsen wollte, musste sie selbst aktiv werden.
„Ich habe gelernt, dass ich als introvertierte Juristin gezielt an meiner Sichtbarkeit arbeiten muss – nicht nur digital, sondern auch intern im Unternehmen.“
Katja Schlosser
Im Sommer 2022 stieß Katja auf meinen Beitrag zum Thema Networking im LTO-Newsletter. Es folgten der Karriere-Powerworkshop und ihre Entscheidung, am Juristinnen machen Karriere! … Bootcamp teilzunehmen.

LinkedIn als Sprungbrett: Vom zögerlichen Start zur echten Präsenz
Als Katja ins Bootcamp einstieg, hatte sie noch kein LinkedIn-Profil. Heute hat sie nicht nur über 500 Follower:innen, sondern nutzt die Plattform aktiv, um sich beruflich zu positionieren.
Sie teilt ausgewählte Beiträge, postet berufliche Meilensteine – wie z. B. den Abschluss ihrer Legal-Coaching-Ausbildung – und hat gelernt, Feedback einzuholen. Diese ersten Schritte auf LinkedIn haben ihr nicht nur mehr Sichtbarkeit gebracht, sondern auch Selbstvertrauen.
„Ich bin nicht medienscheu – aber ich war sehr vorsichtig. Jetzt weiß ich, wie ich LinkedIn professionell nutzen kann, ohne mich zu verbiegen.“
Katja Schlosser
Als introvertierte Juristin sichtbar im Job: Wie Katja Schlosser intern mehr Präsenz zeigt
Nicht nur extern, auch intern bei Siemens hat sich Katja verändert. Durch das Juristinnen machen Karriere! … Bootcamp und ihre Coaching-Ausbildung hat sie erkannt, dass sie als introvertierte Persönlichkeit besondere Stärken hat – zum Beispiel in der 1:1-Kommunikation. Deshalb nutzt sie heute gezielt interne Formate wie Moderationen, Vorträge oder Coachings, um sich einzubringen.
Sie hat gelernt, dass Sichtbarkeit nicht laut sein muss. Es reicht, regelmäßig kleine Schritte zu gehen: die Kamera in virtuellen Meetings einschalten, in kleineren Runden Meinungen äußern oder aktiv interne Aufgaben übernehmen.
„Eine Moderation zu übernehmen oder einen Vortrag zu halten, habe ich mir vor dem Bootcamp nicht zugetraut. Durch das Bootcamp weiß ich jetzt, dass ich mir als introvertierte Person aktiv Sichtbarkeit verschaffen muss, und das sowohl im Unternehmen als auch digital.“
Katja Schlosser

Erfolg durch Austausch: Warum ein Erfolgsbuddy Gold wert ist
Ein wichtiger Erfolgsfaktor für Katja war ihre Bootcamp-Erfolgspartnerin Alexandra Maximini. Die beiden trafen sich während des Programms wöchentlich – und tun das bis heute. Sie unterstützen sich gegenseitig, reflektieren Herausforderungen und feiern Erfolge.
„Der persönliche Austausch beim Networking ist durch nichts zu ersetzen.“
Katja Schlosser
Der kontinuierliche Austausch, die unterschiedlichen Perspektiven und die gegenseitige Motivation haben Katjas Entwicklung stark geprägt. Ihr Tipp: Suche dir eine Kollegin, mit der du dich regelmäßig austauschst. Es lohnt sich.

Fazit: Sichtbar zu sein ist erlernbar – auch für Introvertierte
Sichtbarkeit ist kein Talent, sondern eine Entscheidung – und vor allem ein Prozess, der mit jedem Schritt leichter wird. Gerade wenn du dich selbst als introvertiert einschätzt, ist es wichtig zu verstehen: Du musst nicht laut sein, um wahrgenommen zu werden. Du darfst dir auf deine Weise Sichtbarkeit verschaffen – mit Klarheit, Authentizität und in deinem Tempo.
Katjas Weg zeigt eindrücklich, wie viel sich verändern kann, wenn du dich aktiv mit deiner Außenwirkung beschäftigst und beginnst, deine Komfortzone immer wieder bewusst zu verlassen. Sichtbarkeit bedeutet nicht, ständig präsent zu sein – sondern präsent zu sein, wenn es zählt. Ob beim LinkedIn-Beitrag, im Meeting, auf der Bühne oder beim Gespräch mit einer Kollegin: Du gestaltest dein berufliches Bild aktiv mit.
Lass dir von niemandem einreden, dass du nicht sichtbar sein kannst, nur weil du zurückhaltend bist. Du hast etwas zu sagen – und deine Stimme verdient es, gehört zu werden.
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Die Erfolgstipps aus dieser Folge
In der Podcast-Folge 229 erfährst du inspirierende Impulse und praktische Tipps, wie du trotz – oder gerade wegen – deiner zurückhaltenden Art sichtbar werden kannst, um dein berufliches Vorankommen selbst zu gestalten.
Hier meine wichtigsten Learnings aus dem Interview mit Katja:
✅ Verlasse deine Komfortzone – bewusst und in kleinen Schritten. Sichtbarkeit beginnt mit einem ersten „Ja“ zu neuen Gelegenheiten.
✅ Nutze LinkedIn strategisch. Dein Profil muss nicht perfekt sein – aber authentisch und gepflegt.
✅ Internes Networking ist genauso wichtig wie externe Präsenz. Sprich über deine Erfolge, teile dein Wissen, sei präsent in deinem Team.
Weitere (Hör-)Tipps
- LinkedIn-Profil von Katja Schlosser: https://www.linkedin.com/in/katja-schlosser/
- JMK-Podcastfolge 204 mit Alexandra Maximini

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