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157: Welcher Networkingtyp bist du? Wie du beim Networking deine eigenen Stärken und die der anderen kennst und nutzt

In der Folge 157 des Kommunikationstango gehe ich auf die verschiedenen Networkingtypen ein. Du erfährst, warum es hilfreich ist, die eigenen Stärken beim Netzwerken zu kennen und wie man diese für sich nutzt. Außerdem erkläre ich, wie du mit den anderen Typen am besten in den Austausch kommst. Zunächst einmal gilt jedoch, dass die Vernetzung mit anderen Menschen nicht nur etwas für Extrovertierte ist, sondern auch introvertierte Menschen bestimmte Stärken und Qualitäten in diesem Bereich haben. Um diese genauer zu beleuchten, stelle ich dir das DISG-Modell mit seinen vier Persönlichkeitstypen vor.

Der Typ D gilt als dominant, direkt und bestimmt. Personen dieser Kategorie verfolgen eine zielgerichtete und effiziente Networking-Strategie. Sie überlegen sich sehr genau, wen sie kennenlernen wollen, und welche Informationen sie benötigen. Ohne lange Umschweife kommen sie zum Punkt, und riskieren dabei auch, eine Absage zu kassieren. Das Motto der D-Typen lautet: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Auf diese Weise erweitern sie innerhalb kürzester Zeit ihr Netzwerk und schaffen Ergebnisse. Denn genau das ist es, was diese Menschen lieben: Herausforderungen, Aktionen und Resultate.

Ebenso extrovertiert ist der Typ I. Dieser geht aufgeschlossen und optimistisch auf andere Menschen zu, und ist aufgrund seiner umgänglichen und unkomplizierten Art überall ein gern gesehener Gast. Personen dieser Gruppe können andere schnell begeistern, sich gleichzeitig aber auch auf ihr Gegenüber fokussieren. Sie beherrschen die Kunst des Smalltalks und wollen sich mit allen austauschen. Für tiefer gehende Gespräche fehlt daher oftmals die Zeit. Einen I-Typen an der Seite zu haben, eröffnet einem zahlreiche Kontakte und Anknüpfungspunkte für den weiteren Austausch.

Der S-Typ ist hingegen eher introvertiert. Mit seiner einfühlsamen und kooperativen Art fokussiert er sich vor allem auf bestehende Kontakte. Kontinuität und eine gute Zusammenarbeit sind diesen Menschen wichtig, und in der Regel geben sie ihrem Gegenüber den Vorrang. Aufmerksam hören sie zu, fragen nach und vermitteln ihrem Gesprächspartner so echtes Interesse und Wertschätzung. S-Typen sind wunderbare Ratgeber:innen und haben immer den passenden Kontakt parat. Neue Beziehungen knüpfen sie am ehesten über Empfehlungen.

Die vierte Gruppe ist der G-Typ. Personen dieser Kategorie gelten ebenfalls als introvertiert. Beim Netzwerken gehen sie gewissenhaft, bedacht und korrekt vor. Durch ihre systematische und analytische Herangehensweise wird jede Unterhaltung schnell zum Fachgespräch. Sie haben Zahlen, Daten und Fakten parat und glänzen durch ihr enormes Detailwissen. Auf Veranstaltungen halten sie sich eher im Hintergrund und beobachten. Smalltalk ist nicht so ihr Ding. Menschen dieser Gruppe wollen ihr Wissen teilen und neues Wissen erwerben.

„Nutze deine jeweilige individuelle Stärke und rüste dein rhetorisches Repertoire auf, um deine Expertise und Qualitäten an den passenden Orten, in den entscheidenden Momenten gegenüber den richtigen Menschen sichtbar zu machen.“

(Dr. Anja Schäfer)

Hast du dich in einem der Typen wiedererkannt? Das DISG-Modell arbeitet selbstverständlich mit Klischees und Extremen. Es gibt natürlich auch Mischtypen. Nichtsdestotrotz ist es äußerst wertvoll, sowohl den eigenen Networkingtyp zu (er-)kennen als auch den des jeweiligen Gegenüber. Auf diese Weise ist es einfacher, ins Gespräch zu kommen und auf die Bedürfnisse der anderen Person einzugehen.

„Es sind die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.“

(Wilhelm von Humboldt)

In dieser Folge erfährst du außerdem, welchen Einfluss das Modell auf den Austausch zwischen Männern und Frauen hat. Ich erkläre, wie du dich im männlich geprägten Arbeitsumfeld aktiv zeigst, deine Inhalte und Ziele entschlossen verfolgst, und damit der Gefahr entgehst, nur als schmückendes Beiwerk wahrgenommen zu werden. Denn wenn du dir deiner individuellen Stärken und Qualitäten bewusst bist, diese zur richtigen Zeit und am richtigen Ort einsetzt und gegenüber den richtigen Personen sichtbar machst, dann kannst du nur gewinnen.

Für deine Einschätzung, welcher Netzwerktyp du bist, habe ich dir eine Grafik erstellt. Diese findest du hier.

Erfahre in dieser Folge meine Erfolgstipps für ein erfolgreiches Networking:

✅ Erkenne deinen Netzwerktypen.
✅ Nutze deine Stärken im Austausch mit anderen.
✅ Lerne von den anderen Networkingtypen.
✅ Erkenne die Qualitäten und Besonderheiten deines Gegenübers und gehe darauf ein.
✅ Zeige dich aktiv beim Netzwerken. Verfolge entschlossen deine Inhalte und Ziele.

Shownotes zur Folge „Welcher Networkingtyp bist du? Wie du beim Networking deine eigenen Stärken und die der anderen kennst und nutzt

 

 

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